Frankfurter Premieren

 

Die Räume in der Historischen Villa Metzler sind prädestiniert für einen literarischen Salon. Im 19. Jahrhundert waren Salons bedeutende gesellschaftliche Treffpunkte der Stadtgesellschaft. Die Abende in den großbürgerlichen Wohnungen begannen nicht selten mit der Lesung aus einem neuen Roman. Dem folgte in dieser Runde das Gespräch mit der Autorin oder dem Autor bei Getränken und kleinem Imbiss. So verband die Salonkultur Geselligkeit mit Literatur.

Die Reihe Frankfurter Premieren stellt jüngst erschienene Romane von Frankfurter Autorinnen und Autoren oder Novitäten aus Frankfurter Verlagen vor. Sie gibt einen Eindruck von dem, was in Frankfurt an literarischen Werken geschrieben und publiziert wird. Die Veranstaltungen finden in den Räumen der Historischen Villa Metzler statt. Deren Charakter ist prädestiniert für eine moderne Form des literarischen Salons, der Lesung und Gespräch verbindet. Daher kann und soll im Anschluss an die Veranstaltung bei einem Glas Wein das Gehörte diskutiert werden. Dass der Schwerpunkt der Frankfurter Premieren auf Neuerscheinungen aus Frankfurt liegt, schließt interessante Ausnahmen von der Regel nicht aus.

Mittwoch, 31. Mai, 19.30 Uhr
Sven Amtsberg "Superbuhei"


Sven Amtsbergs Romandebüt handelt von einem, der auszog, Berühmtheit zu erlangen – und in Langenhagen bei Hannover landete. Dort betreibt Jesse eine Kneipe, die direkt an den Supermarkt "Superbuhei" angeschlossen ist. Mehr Tristesse und Langeweile geht kaum und doch gelingt es Amtsberg in lakonischem Tonfall, das Leben seines gescheiterten Helden zwischen Tragikomik und Angstvisionen unheilvoll hin und her wanken zu lassen.

Sven Amtsberg lebt als freier Autor, Verleger und Veranstalter in Hamburg. 2009 gründete er die Autorenschule "Autorendock", in der er Seminare für angehende Schriftsteller anbietet. Zuletzt erschien von ihm der Erzählband "Paranormale Phänomene. Fast wahre Geschichten" (2014).

Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Ausstellungshalle 1a

Ort: Ausstellungshalle1a
Eintritt: 7,- / 5,- / 3,- (Kartenreservierung unter (069) 212 364 39 (Kulturamt), Karten eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse)


 

 

 

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