Denkmalamt

 

Als Untere Denkmalschutzbehörde hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main das Denkmalamt mit dem Schutz und der Pflege der Kulturdenkmale im Frankfurter Stadtgebiet betraut. Es gliedert sich in die Abteilung Bau-, Garten- und Kunstdenkmalpflege sowie die Abteilung Bodendenkmalpflege.

Ziel von Denkmalschutz und Denkmalpflege ist es, die Kulturdenkmale als Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung zu schützen und zu erhalten und darauf hinzuwirken, dass sie in die städtebauliche Entwicklung, Raumordnung und Landschaftspflege einbezogen werden. Dabei wirkt das Denkmalamt darauf hin, dass sie in die städtebauliche Entwicklung einbezogen werden.

Das Denkmalamt trifft folglich Maßnahmen, die erforderlich erscheinen, um Kulturdenkmaler zu schützen, zu erhalten, zu bergen oder Gefahren von ihnen abzuwenden. Es hat die Aufgabe der Umsetzung des Denkmalschutzes nach Maßgabe des Hessischen Denkmalschutzgesetzes, Beratung und Unterstützung der Eigentümer und Besitzer von Kulturdenkmalen bei Pflege, Unterhaltung und Wiederherstellung, wissenschaftliche Untersuchung der Kulturdenkmale als Beitrag zur Erforschung der Stadtgeschichte und das Verständnis für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Öffentlichkeit zu wecken und zu fördern.

Die Publikationen des Denkmalamtes Frankfurt am Main sind in zwei Rubriken, „Notizen zum Denkmalschutz“ und „Beiträge zum Denkmalschutz“, gegliedert. In der Reihe „Notizen zum Denkmalschutz“ sind bis heute 16 Faltblätter erschienen. Sie zeigen unterschiedliche Aspekte von Frankfurt am Main und sind kostenfrei im Denkmalamt erhältlich. Die „Beiträge zum Denkmalschutz“ beinhalten die Topographien, Fundberichte und weitere Themen über die Arbeit des Denkmalamtes.

Der Band Denkmaltopographie Frankfurt am Main erschien als 1. Auflage 1986 als 5. Topografie in Hessen, die 2. überarbeitete Auflage 1990. Die Denkmaltopographie des Hauptfriedhofs erschien 1999 und ein Ergänzungsband zur Denkmaltopographie mit Kulturdenkmälern der 50er und 60er Jahre im Jahr 2000. Es folgten die Bände Eisenbahnen in Hessen (2005), Stadtteilfriedhöfe (2008), Hochbunker (2012) und die Kirchen der Nachkriegszeit (2013). Seit Oktober 2014 besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Denkmaltopographie online im DenkXWeb (gesprochen Denk-mal-Web) einzusehen.

Die Fundberichte aller archäologischen Maßnahmen werden alle fünf Jahre unter dem Titel „Archäologie in Frankfurt am Main“ publiziert und damit einerseits den interessierten Bürgerinnen und Bürgern, andererseits aber auch der Wissenschaft zugänglich gemacht.

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