Africa Alive

 

Im Rahmen des 1994 gegründeten Kulturfestivals Africa Alive zeigen die beiden Festivalkinos Filmforum Höchst und Mal Seh’n Kino (das Deutsche Filmmuseum, sonst zweite Hauptspielstätte, ist wegen Renovierung geschlossen) jedes Jahr die Filmreihen des Festivals.

Stets präsentiert das Filmprogramm die Highlights aus dem Programm des FESPACO Festivals aus Ouagadougou (Burkina Faso). Aus jeweils aktuellem Anlaß setzt das Team jedes Jahr Länder- oder Themenschwerpunkte. Dabei kommt der gesamte Kontinent zu Wort.

Neben der Gelegenheit, Werke der afrikanischen Filmgeschichte und neueste Produktionen zu sehen bietet die internationale Atmosphäre von Africa Alive spannende Diskussionen, Ausstellungen und Lesungen. Das umfangreiche Programm beinhaltet auch Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Veranstaltungsorten (z.B. Haus am Dom, Brotfabrik) statt.

Die Veranstalter wollen mit ihrem Engagement den lebendigen Dialog zwischen den Kulturen fördern und somit zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Zentrales Anliegen ist es, Afrikanerinnen und Afrikaner selbst(bewußt) zu Wort kommen zu lassen und ein lebendiges Bild von diesem Kontinent zu vermitteln. Das Festival leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration im multikulturellen Rhein-Main-Gebiet.

Die Unesco erklärte Africa Alive 1996 zum Projekt der Weltdekade für kulturelle Entwicklung. 2001 wurde das Festival offizieller deutscher Beitrag zum UN-Jahr „Dialog zwischen den Kulturen". 2002 und 2003 stand es unter der Schirmherrschaft der deutschen Sektion der Unesco. Seit 2003 ist Africa Alive Mitglied im Verbund hessischer Filmfestivals.

Geplant und durchgeführt wird das Festival vom Africa Alive-Team, einer Kooperation von afrikanischen Vereinen, Frankfurter Kultureinrichtungen und engagierten Einzelpersonen. Das Filmprogramm wird gefördert durch die Hessische Filmförderung.




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